Lebensmittel als Kosmetik

Sowohl die Ansprüche an die Nahrungsmittelindustrie als auch die in der Kosmetikindutrie haben sich gewandelt. Im Handel sind heute die unterschiedlichsten Produkte erhältlich - oftmals mit unerwünschte Zusatzstoffen.

Will man also sicher gehen, dass die eigene Haut tatsächlich nur mit denjenigen Zutaten in Kontakt kommt, die man auch ausdrücklich wünscht, kann man "Kosmetik" auch selbst herstellen.

Natürliche Lebensmittel wie z.B. Milch, Quark, Joghurt, Honig, Kaffee, Tee, Obst, Gemüse, Kräuter aber auch Eier, Kartoffeln, Avocado, Soja, Olivenöl und Nüsse enthalten die verschiedensten Bausteine des Lebens, die nicht nur unsere Geschmacksnerven und das Sättigungsgefühl zufrieden stellen, sondern auch auch auf und in der Haut, sowie an und in den Haaren wirken.

Denn Lebensmittel enthalten viele wichtige Inhaltstoffe wie Vitamine, Mineralsstoffe Eiweiß oder Fett, die Haut und Haare pflegen und bei kleinen Problemen wie Sonnenbrand oder Pickeln helfen.

Hier wollen wir Ihnen einige Anregungen für Gesichts- und Körperlotionen, Gesichtmasken, sowie Gesichts-, Hand- und Körperpeelingspeelings bis hin zum Pflegebad oder einer Gurgellösung geben.

Aber wichtig: Achten Sie immer auf die Qualität der Lebensmittel! Ihre Haut dankt es Ihnen!

Einfach mal ausprobieren und wenn Sie weiter Anregungen und Tipps haben schreiben Sie uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

wir nehmen diese gerne mit auf!

Von alters her weiß man aber auch um die wohltuende und heilende Wirkung einer kräftigen, peelenden Massage der Haut.

Durch die wiederholte, kreisende Massage werden schonend Schmutz und abgestorbene Hautzellen von der Hautoberfläche gelöst, ohne die Haut dabei zu verletzen. Gleichzeitig werden die Haut-Reflexzonen stimuliert und das Gewebe durchblutet. So kann die Haut die hauteigenen Collagen- und Elastinproduktion aktivieren und sich selbst regenerieren.

Die Haut wird elastisch und samtig weich und kann pflegende Stoffe besonders gut aufnehmen. Linien und Fältchen werden reduziert, die Poren werden feiner und die Festigkeit der Haut nimmt zu.

Zu empfehlen ist ein Peeling auch bei Hautunreinheiten, denn es öffnet die verstopften Poren und der Talg kann abfließen. So werden Pickel verhindert noch ehe sie entstehen können. Die Haut bleibt weich und elastisch und vergrößerte Poren können sich nach und nach wieder zusammenziehen. Das Hautbild wird verfeinert. Auch Narben, die durch Hautunreinheiten oder auch Verletzungen oder Operationen entstanden sind, können teilweise verbessert werden.

Nach einer Haarentfernung löst ein Peeling eingewachsene Haare schonend und sanft, bevor sie sich entzünden können. 

Zusätzlich entspannt bei einer Massage nicht nur der Körper, sondern auch der Geist.

Haarpflegemittel und -kuren aus der Drogerie sind zwar nicht immer teuer, doch die Inhaltsstoffe sind manchmal alles andere als wertvoll.

Trockenes, sprödes und splissiges Haar - vor allem bei längerem Haar - liegt bestimmt nicht in der Natur des Haares. Färben, zu heiß föhnen und zu häufiges Waschen mit silikonhaltigen Shampoos tragen einen großen Teil dazu bei. Silikon umschließt das Haar zwar schützend. Der Nachteil hierbei ist aber, dass es die Struktur des Haares auch vor allem anderen „schützt“. Feuchtigkeit und wichtige Pflegestoffe, die das Haar geschmeidig machen, gelangen nicht mehr ans Ziel. Die Folge können vermehrte Splissbildung und Haarbruch sein, während sich das Silikon (es lässt sich nicht mehr auswaschen) Schicht um Schicht ums Haar legt und die Schuppenschicht zuklebt.

Über Alternativen nachzudenken, die in der eigenen Küche zu finden sind, lohnt sich. Lebensmittel wie Öl, Eier, Honig, Quark und Früchte verleihen trockenem Haar Feuchtigkeit und Glanz und sind einfach, schnell und kostengünstig herzustellen.

Da selbst gemachte Haarkuren jedoch nicht haltbar sind, sollten Sie sofort verwenden und verbraucht werden. Also nicht auf Vorrat herstellen oder die Reste aufheben!

Badezimmer werden von zwei zwei konkurrierenden Gruppen bevölkert: Duscher und Fans des Wannenbads. Letzteren macht gerade das gemütliche Langbaden besondere Freude.

Die Haut sieht das allerdings anders. Zu lange Baden ist ungesund. Spätestens wenn sie schon beginnt, sich schrumpelig anzufühlen, ist der Spaß vorbei. Denn sie ist in diesem Zustand sehr leicht von Mikroorganismen angreifbar. So können Pilzsporen der trockenen und gesunden Haut wenig anhaben, sich aber nach einem exzessiven Bad besonders leicht in ihr einnisten.

Doch sind gerade in der kalten Jahreszeit Bäder ein Genuss für Körper und Seele. Sie wirken Verspannungen entgegen und fördern die Entspannung und das Wohlbefinden. Baden Sie aber bitte nicht zulange und nicht zu heiß und am Besten mit seifenfreien oder ölhaltigen Produkten.

Und nach dem Baden sollte es dann direkt weitergehen mit der Hautpflege. Besonders zarte Hautareale wie das Gesicht oder der Hals benötigen jetzt außerdem besonders viel Zuwendung und freuen sich nicht nur über regelmäßiges Eincremen, sondern auch über die ein oder andere nährstoffreiche Pflegemaske.