neue-ernte unser-gruenes-Bio-Olivenoel 1

Die natürlichen Fettbegleitstoffe, wie bsw. der sehr reaktive Farbstoff Chlorophyll, oder die feinen Fruchtfäden, sowie das wertvolle Vitamin E  sind natürlich kalt am Wertvollsten.

Vitamin A ist in Olivenöl zu 0,2mg / 100g (ca. 110ml) und Vitamin E zu 11,7 mg / 100g enthalten. Grünes Olivenöl hingegen kommt auf den 3- bis 4-fachen Wert an Vitamin E. Deshalb sollte „das Grüne“ Bio-Olivenöl am besten kalt, frisch und pur genossen werden.

gruenes detailUnser Grünes, naturtrübes Olivenöl finden Sie hier: Das Grüne Olivenöl

Für "Neueinsteiger":

Unser Grünes Bio-Olivenöl ist aus unreifen Oliven erzeugt und hat dadurch einen charakteristischen intensiven Geschmack. Der Grund dafür ist ein Phenol namens Oleuropein. Dieses Phenol befindet sich in den unreifen, grünen Oliven, nimmt während des Reifungsprozesses ab und ist in den reifen, violetten Oliven nur noch in geringem Maß vorhanden.

Ein intensives, auch bitter, scharfes Aroma/Geschmack ist also gewünscht und wird von Liebhabern intensiver Öle nicht nur wegen der Gesundheit (aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften), sondern auch des Aromas wegens bevorzugt.

Gourmets sehen im grünen Olivenöl mehr als eine Zutat für Salate. Sie huldigen dem „grünen Gold“ geradezu wie einem guten Wein, schwören auf sein Aroma, seine Vielfalt und setzen es bewusst als kulinarisches Highlight (auch zum Verfeinern von Suppen und Soßen) ein.

Für "Gesundheitsbewusste" etwas mehr Infos:

Laut Buchautorin Jean Carper gibt es nur ein Antioxidans (Gehirnvitamin), das die empfindlichen Gehirnfette vor Oxidation schützt, nämlich Vitamin E.

Vitamin E oder D-alpha-Tocopherol (Anti-Rheuma-Vitamin) ist das biologisch aktivste unter den 8 verschiedenen Tocopherolen. Es ist fettlöslich und kann dadurch das Fett in den Zellmembranen vor der Lipidperoxidation bewahren. Diese kann beginnen in einem Molekül und löst dann eine Reaktionskette aus, die dazu führt, das die Blutgefässe im Gehirn verstopfen.

Ein gesunder Erwachsener hat etwa 3 - 8 g Vitamin E in seinem Körper. Einer Schweizer Studie zufolge ist die Gedächtnisleistung Älterer höher, wenn der Blutplasmaspiegel erhöhte Werte von Vitamin A,C,E und Beta-Karotin hat. Nach einer amerikanischen Studie bleiben Alzheimerpatienten mit zusätzlichem Vitamin E länger selbstständig.

Ein Molekül Vitamin E ist in der Lage, 100 Moleküle von Freien Radikalen unschädlich zu machen, in Zusammenarbeit mit Vitamin C kann ein Molekül Vitamin E 1.000 Fettmoleküle vor Schäden bewahren. Die Zusammenarbeit geschieht in der Weise, dass Vitamin E die Fettsäuren in den Zellwänden und das LDL-Cholesterin vor Oxidation schützt. Dabei gibt es ein Elektron an angreifende freie Radikale ab und wird dadurch selbst zu einem freien Radikal. In diesem Moment gibt Vitamin C dem Vitamin E das fehlende Elektron zurück und regeneriert es auf diese Weise. Es gibt auch eine Zusammenarbeit mit Vitamin A und Selen.

Vitamin E ist notwendig für Herz und Kreislauf, es fördert die Bildung der B-Lymphozyten und wird gegen Gelenkschmerzen, bei Arthrosen und Arthriden eingesetzt. Kann bei Arthrosepatienten den Zeitpunkt des Gelenkersatzes hinausschieben. Es ist außerdem notwendig für die Bildung verschiedener Körpergewebe und der roten Blutkörperchen, deren Zellwände es gegen Freie Radikale schützt (Anwendung bei hämolytischer Anämie). Es schützt weiterhin die Nervenzellen, die Zellmembranen und die Basalmembranen der Arterien vor den Freien Radikalen. Es vermindert das Risiko für Grauen Star (amerik. Studie). Auch bei altersbedingten Gehirnerkrankungen (Alzheimer usw.) wird ihm eine schützende Wirkung zugesprochen, desgleichen bei der Abwehr schädlicher Umwelteinflüsse.

Gleichzeitig verhindert es die Oxidation von Fetten und Ölen (innerhalb und außerhalb des Körpers), Vitamin A, Enzymen und Hormonen. Die Wundheilung wird gefördert und die Haut weitgehend gegen schädliche Sonnenstrahlung geschützt. Zusammen mit Beta-Carotin verhindert es die Verstopfung von Blutgefässen mit Fett. Vermindert das Risiko, an Diabetes I zu erkranken (Neuere finnische Studie), kann auch dessen Spätfolgen noch mildern. Die Bildung des gefäßschützenden und entzündungshemmenden Prostazyklins wird durch Vitamin E stimuliert, die Synthese des Thromboxans, das die Arteriosklerose und Blutgerinnung fördert, verringert. Es verlangsamt Alterserscheinungen, z.B. Altersflecken, verbessert die Durchblutung und schützt Herz und Hirn vor Infarkt (Amerik. Studie).

Vitamin E hilft bei der Ausscheidung von Giften. (Gurgeln mit grünem Olivenöl; bzw. "kauen" und dann ausspucken verbessert die Mundflora und kann gegen Enzündungen im Mund- und Rachenraum helfen.)

Außer bei Herz- und Kreislaufkrankheiten wirkt es bei Beschwerden der Wechseljahre, Veränderungen des Bindegewebes und Muskelschwund. (Peelings mit Olivenöl und Salz bzw. Zucker und/oder Einreiben der Haut verfeinert und festigt das Hautbild)

 ... und zum Schluss noch ein Rezept:

beileger rezept hallumi grunes

„Unser erstes Grünes“ Bio-Olivenöl aus der Frühabfüllung eignet sich am Besten für Salate, zum Verfeinern von Suppen und Soßen, zum Marinieren von Gemüse oder Fleisch -  wird aber auch gerne pur in Schälchen gereicht, um mit Weißbrot gedippt zu werden.