Welches Olivenöl ? Eine Geschmacksfrage !

Natives Olivenöl extra • Extra virgin olive oil • Huile d´olive extra vierge • Olio extra vergine di oliva • Aceite de oliva virgen extra • εξαιρετικο παρθενο ελαιολαδο ... ob deutsche, englische, französische, italienische, spanische oder griechische Bezeichnung

Olivenöl ist, in erster Linie, eine persönliche Geschmacksfrage.

Wie mögen Sie es? Eher mild, mittel oder intensiv im Geschmack? Die gängigste Methode den Geschmack heraus zu finden ist, ein Stück zu kosten - versuchen Sie das mal im Supermarkt!

olivenhain brWir wollen unser Olivenöl "erleben", nicht nur als Geschmackserlebnis, sondern uns mit eigenen Augen überzeugen wo und wie sie hergestellt werden - dem "Entstehungsprozess" beiwohnen. Nur so kann entschieden werden, ob die Arbeit und die Qualität reell sind.

Daher fahren wir, meist kurz nach der neuen Ernte, direkt zum Erzeuger und testen den Geschack und überzeugen uns von der Qualität lieber selbst ... und kommen dann mit Olivenölen unserer Überzeugung zurück.

Damit für jeden Geschmack und auch für jeden Bereich etwas dabei ist haben wir dieses Jahr 3 verschiedene Olivenöle aus Griechenland mitgebracht:

  • mild - für eine vielfältige Anwendung in der Küche: braten, kochen, backen ...
  • fruchtig - für Salate, Pestos, zum Einlegen ...
  • naturtrüb - sollte nur kalt genossen werden und ist für längeres Erhitzen zu schade!

Anm: Wenn Sie das Öl beim Kaufen nicht probieren können, fangen Sie zunächst mit kleinen Mengen an.
Probieren Sie das Öl zuhause mit Brot und in verschiedenen Speisen. Sie werden die unterschiedlichen Aromen bald zu schätzen wissen. Ein intensives Olivenöl, welches Ihnen pur genossen zu "mächtig" erscheint, kann in der Speise sein Aroma ganz anders präsentieren.


Keine Frage: "Preiswertere" native Olivenöle oder Mischungen aus verschiedenen Ländern sind ernährungsphysiologisch betrachtet nicht schlecht, entscheidend ist in diesem Falle nur der persönliche Anspruch. Auch "Bio" lässt sich am Geschmack nicht erkennen - hier zählt die eigene Einstellung.

Gut essen gehört zu den schönsten Dingen des Lebens und ist wichtig für unsere Lebensqualität.
Nach all den Skandalen um BSE, Genmanipulation und Hormonbehandlung ist es immer noch möglich, zu genießen und immer wichtiger, sich natürlich und gesund zu ernähren.
Es ist empfehlenswert, mehr pflanzliche als tierische Lebensmittel zu verwenden und geringe Mengen an Fett, Salz und Zucker. Viel Flüssigkeit ist unbedingt notwendig, dabei stehen Wasser, Tees und Säfte ganz oben.
Ernähren Sie sich zudem noch vielseitig und abwechslungsreich, mit genügend Muße, dann sind Sie einer gesunden Ernährung schon recht nah!

Nehmen Sie sich Zeit, um Ihr Essen zu genießen, aber nehmen Sie sich auch Zeit ihr Essen "kennenzulernen"! Welche zusätzlichen Inhaltstoffe - Geschmacksverstärker, künstliche Aromen oder Farb- und Konservierungsstoffe - sind enthalten und wie viel „Chemie“ braucht der Mensch?

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... schön wäre, wenn das Bio-Siegel die Norm wäre; d.h. Verzicht auf die besondere Ausweisung, dass es sich um ein Bio-Produkt handelt und eine Kennzeichnung: dass es kein Bio-Produkt ist! ... aber wir leben auf keiner rosa Wolke und so haben wir uns für das Bio-Siegel entschieden, auch wenn "ohne" etwas mehr kostet.

Warum der große Preisunterschied?!