Quellwasser- und Seesalze

Quellwasser- und Seesalze

Quellwassersalze sind genau genommen Steinsalze, die seit vielen Millionen Jahren unter der Erde liegen.
Unterirdische Quellen, Seen oder Bäche lösen diese Salzvorkommen nun langsam auf und die salzhaltige Sole tritt entweder natürlich oder durch technische Hilfsmittel an die Oberfläche. Die Sole wird nun genau wie in Meeressalinen in angelegte Solebecken geleitet, wo die Salzkonzentration mit Hilfe von Wind und Sonne langsam ansteigt, bis eine Salzkristallisation stattfindet. Die Salzbauern beginnen dann mit der Ernte Ihres Quellwassersalzes. Dies geschieht meist in reiner Handarbeit mit den gleichen Methoden wie seit Jahrhunderten von den vorherigen Generationen übernommen.

Salzseen sind Binnengewässer ohne Abfluss, die von salzhaltigen Zuflüssen gespeist werden. Die Salzkonzentration in den Salzseen ist im Laufe der Jahrtausende deutlich angestiegen. Die Gewinnung gleicht der Gewinnung am Meer durch Einleitung des salzhaltigen Wassers und Verdunstung in extra angelegten Salzgärten. Einige Salzseen trocknen über die Sommermonate komplett aus und verwandeln sich dann in Salzwüsten. Häufig werden die Salze dann als ganze Blöcke herausgeschnitten oder herausgehauen und anschließend in Fabriken zu den verschiedenen Körnungen weiterverarbeitet.

Salzseen oder salzhaltige Quellen liegen meist in sehr abgelegenen und kargen Regionen ohne Industrie und landwirtschaftliche Nutzung und sind weitgehend frei von Umwelteinflüssen.