Quinoa - glutenfrei und basisch - mit hohem Nährstoffgehalt

Superfood quino rezeptQuinoa ist vielleicht eine der besten pflanzlichen Eiweissquellen auf der Welt. Was Quinoa so einzigartig macht, ist, dass die kleinen Körnchen alle neun essentiellen Aminosäuren
enthalten, was für ein pflanzliches Lebensmittel äusserst ungewöhnlich ist (z.B. Tryptophan, die Aminosäure, die im Gehirn für die Herstellung des Glückshormons Serotonin gebraucht wird).
Auch der Mineralienreichtum von Quinoa schlägt den unserer üblichen Getreidearten um Längen. Ausserdem ist das leckere Inka-Korn glutenfrei und kann daher sowohl bei Getreideunverträglichkeiten als auch bei Problemen mit Candida-Infektionen problemlos gegessen werden.

Quinoa lässt sich universell und vielseitig einsetzen. Als nahrhafte Getreidespeise zum Frühstück oder als Zwischenmahlzeit mit Früchten, Joghurt ... aber auch als Beilage zu Fleischgerichten, zu Gemüse, oder als Suppeneinlage und im Salat.

Zubereitung:
Die wohl bekannteste Art Quinoasamen zuzubereiten ist sie ,ähnlich wie Reis, zu kochen. Quinoa lässt sich auch kalt – ähnlich wie Reissalat – zubereiten.

Dafür werden die kleinen Körner zunächst gründlich gewaschen - unter fließendem Wasser in einem engmaschigen Sieb abgespült.
--> Das gründliche Abspülen ist wichtig, um die auf der Schale enthaltenen Saponine zu entfernen, die dem gekochten Quinoa ansonsten einen bitteren Geschmack verleihen.

Grundrezept:

  • Eine Tasse Quinoa
  • Einen halben Teelöffel Salz - nach Wunsch
  • Zwei Tassen Wasser oder Fleisch- bzw. Gemüsebrühe
  • nach Wunsch einen Schuss Olivenöl, oder ein Stückchen Butter

Quinoa hat einen leicht nussigen Geschmack - manche finden ihn zu sehr geschmacksneutral, mit ein wenig hochwertiger Bio-Butter oder -Öl und einer Prise Meersalz ist er jedoch auch „pur“ lecker (ebenfalls lecker: mit Honig oder Kokosmilch als „süßer Brei“.

Klassisch gekocht: Wasser bzw. Fleisch- oder Gemüsebrühe in einen Topf und Quinoa Körner hinzufügen. Das Ganze bei starker Hitze kurz aufkochen lassen,  auf mittlere Hitze zurückgestellt und mit einem Deckel geschlossen köcheln lassen. Es benötigt etwa 10 Minuten, bis die Quinoa-Körner gar, aber noch etwas bissfest, sind. Jetzt den Quinos noch etwas ziehen lassen bis er die gewünschte Konsistenz hat. Wer das Getreide weicher möchte, lässt es einfach noch etwa fünf Minuten länger kochen.

Wer den Geschmack von Quinoa etwas "verfeinern" möchte bzw. ihn etwas kerniger mag, der röstet die Körner nach dem Abspülen und anschließendem Trocknen einfach mit etwas gutem Öl (zum Beispiel Olivenöl) in einer Pfanne an. Rund ein bis zwei Minuten reichen bereits, um den Körnern einen nussigen, herzhaften Geschmack zu verleihen. Anschließend wie oben weitermachen.

nahrstoffe quinoaDie Power-Eigenschaften von Quinoa

Abgesehen davon, dass Quinoa eine hervorragende pflanzliches Eiweiss darstellt, enthält es viele essentielle Vitamine, Mineralien und Nährstoffe. Quinoa liefert beispielsweise mehr Calcium als Weizen oder Roggen sowie mehr als doppelt so viel Eisen und 50 Prozent mehr Vitamin E als Weizen.

Quinoa ist ausserdem reich an Mangan und Kupfer. Beide Mineralien aktivieren die Bildung eines Enzyms, das wiederum die Mitochondrien (das sind die Energieproduzenten im Innern der Zellen) vor schädlichen Oxidationsprozessen bewahrt und die roten Blutkörperchen vor den Angriffen freier Radikale schützt. Kohlenhydrate werden in Anwesenheit von Mangan effizienter abgebaut und Knochen können sich unter dem Einfluss von Mangan ständig perfekt regenerieren und somit gesund und stark bleiben.

Anmerkung:
Quinoa ist der Samen der gleichnamigen Quinoa Pflanze (lat. Chenopodium quinoa), die aus Südamerika stammt und dort seit ca. 6.000 Jahren gängige Getreidearten erfolgreich ersetzt. Er ist kein Getreide, gehört also nicht zu den Gräsern wie etwa Weizen, Hafer und Roggen. Das kleine Inka-Korn ist ein Gänsefussgewächs und gehört damit zur selben Pflanzenfamilie wie Rote Bete und Spinat.